Am 27. Februar, traditionsgemäß am letzten Freitag im Monat Februar, trafen sich Freizeitkicker und Senioren bzw. „Alte Herren“
zum zum 35. Köstritzer-Cup im Hallenfußballturnier
in der Franklebener Harry-Kaßler-Sporthalle.

Hochklassiger Budenzauber in Frankleben
Frankleben/Thomas Wasner. Traditionell am letzten Freitag im Februar verwandelte sich die Harry-Kaßler-Sporthalle in Frankleben wieder in eine Fußballarena: Zum 35. Mal lud der SV Friesen Frankleben 1887 e.V. zum Köstritzer-Cup ein. Freizeitkicker, Senioren und „Alte Herren“ sorgten für einen stimmungsvollen Turniertag – insgesamt 57 Tore begeisterten die Zuschauer. Friesenchef Thomas Wasner begrüßte zahlreiche Gäste, darunter Ehrenmitglieder des Vereins, Franklebens Ortsbürgermeister Günter Küster sowie den Landtagsabgeordneten und Landratskandidaten Sven Czekalla (CDU). Ebenfalls unter den Ehrengästen war der Langeneichstädter Getränkehändler und langjährige Sportförderer Maik Patzner.
In der Vorrunde setzte sich in Gruppe A der ESV Merseburg mit sechs Punkten und 6:4 Toren an die Spitze. In Gruppe B dominierte der MSV Buna Schkopau mit der optimalen Ausbeute von neun Punkten und 6:3 Toren. Für die Gastgeber vom SV Friesen Frankleben war die Gruppenphase eine echte Herausforderung. Mit Braunsbedra und Schkopau hatte man gleich zwei Turnierfavoriten zugelost bekommen. Die Friesen starteten gegen den MSV Buna Schkopau unglücklich in das Turnier. Trotz einer starken Leistung und mehrerer sehenswerter Paraden von Torhüter Sven Schönleiter unterlag man knapp mit 0:1. Gegen die TSG Wörmlitz/Böllberg, die womöglich unterschätzt wurde, setzte es eine 0:2-Niederlage. Damit kam es in der Gruppenphase zum entscheidenden Duell mit dem SV Braunsbedra. Die Friesen erwischten einen Traumstart und lagen Mitte der Partie bereits mit 2:0 in Führung. Als Steffen Holzapfel die große Chance zum 3:0 nicht nutzen konnte, blieb Braunsbedra im Spiel. Während die Friesen weiter offensiv agierten, gelang dem späteren Turniersieger noch der 2:1-Anschlusstreffer. Trotz des Sieges gegen Braunsbedra reichte es am Ende nicht für das Halbfinale – die Konkurrenz hatte das bessere Torverhältnis. Wenigstens Cupsiegerbesieger.
Im ersten Halbfinale setzte sich Titelverteidiger SV Braunsbedra souverän mit 2:0 gegen den ESV PNVG Merseburg durch und im zweiten Halbfinale gewann der MSV Buna Schkopau mit 2:1 gegen die SG Einheit Querfurt. Das Spiel um Platz drei entschied Merseburg deutlich mit 4:1 für sich. Im Endspiel standen sich schließlich die beiden Favoriten SV Braunsbedra und MSV Buna Schkopau gegenüber.
Nach regulärer Spielzeit hatte Braunsbedra im Neunmeterschießen die besseren Nerven und gewann mit 2:1. Damit sicherte sich der SV Braunsbedra zum dritten Mal in Folge den Köstritzer-Cup. Als bester Torhüter des Turniers wurde Adrian Pinghiriac (TSG Wörmlitz/Böllberg) ausgezeichnet. Gleich fünf Spieler teilten sich mit jeweils drei Treffern die Torjägerkrone: Mario Schroeter (SV Beuna), Sanny Kopf und Holger Buchmann (beide ESV PNVG Merseburg) sowie Nevenko Gatzke und Michael Kolbe (beide MSV Buna Schkopau).
Die Ehrenpreise der Köstritzer Schwarzbierbrauerei überreichten Maik Patzner und Friesenchef Thomas Wasner. Möglich gemacht wurde das traditionsreiche Hallenturnier einmal mehr durch die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Köstritzer Schwarzbierbrauerei, vertreten durch Gebietsverkaufsleiter Niels Rozynek, sowie dem Getränkehof Patzner.
Auch kulinarisch war bestens gesorgt: Martin Mummedey vom „Das schwarze Schaf“ versorgte Spieler und Gäste mit Speisen, die großen Zuspruch fanden. So bleibt der 35. Köstritzer-Cup nicht nur als sportlich hochklassiges, sondern auch als gesellschaftlich gelungenes Jubiläumsturnier in Erinnerung – mit einem verdienten und erneut erfolgreichen Sieger aus Braunsbedra.

Finale um den 35. Köstritzer-Cup zwischen MSV Buna Schkopau
(dunkle Kleidung) und dem SV Braunsbeda.
Ergebnisübersicht
Sieger 2026 und damit zum dritten Mal in Folge wurde der SV Braunsbedra.

Cupsieger 2026 SV Braunsbedra. Links Friesenchef Thomas Wasner und daneben
Sportförderer Maik Patzner. Rechts Trainer Thomas Feist.
Auf den Plätzrn folgten MSV Buna Schkopau, ESV PNVG Merseburg, SG Einheit Querfurt, TSG Wörmlitz/Böllberg, TSV Leuna, SV Beuna und SV Friesen Frankleben.

Bildmitte der bester Torhüter Adrian Pinghiriac (TSG Wörmlitz/Böllberg).
Fünf Ehrenpreise als beste Torschützen mit jeweils 3 Treffern gingen an
Mario Schroeter (Beuna), Sanny Kopf, Holger Buchmann (beide ESV PNVG),
Nevenko Gatzke und Michael Kolbe (MSV Buna).
Die Ehrenpreise der Köstritzer Schwarzbierbrauerei überreichten der Langeneichstädter Getränkehändler und Sportförderer Maik Patzner (re) und Friesenchef Thomas Wasner (li).


Alle Fotos von Wolfgang Kubak