SV Friesen Frankleben 1887 e.V.

MSV Buna Schkopau gewinnt Köstritzer-Cup

29. Köstritzer-Cup für Freizeitteams im Hallenfußball am 28. Februar 2020

Wie schon beim ersten Anpfiff im letzten Jahr, mussten auch diesmal die Organisatoren vom SV Friesen Frankleben den Spielplan ändern, da der SV Beuna (AH) mit unsportlichen Verhalten glänzte und dem 29. Köstritzer-Cup für Freizeitkicker kurzfristig absagte.
So wanderten vorbereitete Urkunden, Spielpläne und Kabinenschild in den Papierkorb.

Die vier verbliebenen Mannschaften einigten sich dann schnell auf einen neuen Spielmodus, der besagte, dass mit Hin- und Rückrunde über je 12 Minuten der diesjährige Köstritzer-Cupsieger ausgespielt wird.
Stimmung auf den Rängen in der Geiseltalhalle „Sankt Barbara“ Braunsbedra gab es sofort im Eröffnungsspiel unter den 80 Zuschauern.
Dafür sorgten die beiden lautstarken Fangruppen vom SV Braunsbedra (AH) und vom Merseburger Sportverein (MSV) Buna Schkopau (AH).

Die Turnierfavoriten trennten sich 1:1. Gastgeber Friesen Frankleben siegte danach gegen den SV Röglitz 2:0 und sollte in der Hinrunde zum Favoritenschreck werden, denn es folgte ein klarer 4:1-Sieg über Braunsbedra und eine knappe 1:2-Niederlage gegen den MSV.
In der Rückrunde konnten die Schützlinge von Coach Günter Küster die Form nicht noch mal aufs Parkett bringen und verloren die Spiele gegen die beiden Turnierfavoriten vom SVB und MSV (1:2/1:3), die sich dann auch wie im Auftaktspiel Remis trennten.
Damit standen die Merseburger als 29. Cupsieger um den Pokal der Köstritzer Schwarzbierbrauerei fest und gewannen  nach 2016 und 2018 (noch unter MSV 99) das traditionelle Freizeithallenturnier in den letzten fünf Jahren zum dritten Mal. Vorjahresgewinner SV Braunsbedra wurde noch Zweiter vor dem SV Friesen und dem SV 1970 Röglitz.
Friesen-Vorsitzender Jürgen Pohle lobte dann das faire sportliche Auftreten der vier Teams und gab das Lob auch an die souveränen Schiedsrichter Ria Keck (TuS Ziegelroda) und Matthias Eichhorn (SSV 90 Landsberg) weiter.
Gedankt wurde auch Anne Müller (Junior Managerin Sport- und Kultursponsoring Köstritzer) und Gebietsverkaufsleiter Niels Rozynek von der Köstritzer Schwarzbierbrauerei, die das Turnier mit Köstritzer-Ehrenpreisen und einer flüssigen Produktprobe unterstützten.
Die Ehrenpreise an Spieler, Schiedsrichter, Kampfgericht und auch an den besten Torschützen Ronny Schwertfeger vom MSV Buna Schkopau (6 Tore)
überreichten Gebietsverkaufsleiter Niels Rozynek und Maik Patzner vom Getränkehof aus Langeneichstädt.

Köstritzer-Cupsieger 2020 MSV Buna Schkopau (Foto Siegfried Zschiegner).
Hinten von rechts Niels Rozynek (Gebietsverkaufsleiter Köstritzer Schwarzbierbrauerei)
und Maik Patzner (Getränkehof Patzner Langeneichstädt).

Torschützenkönig Ronny Schwertfeger (vom Turniersieger) und Gebietsverkaufsleiter Niels Rozynek.

 

 

 

 

 

 

Vierter Platz bei der Handball-Landesmeisterschaft 2020

Die weibliche Jugend B (Altersklasse 15/16) musste nach Abschluss der Spiele um die Handball-Landesmeisterschaft mit dem undankbaren vierten Platz vorliebnehmen. Nur einen Punkt (9:5) hinter dem Vizemeister Halle-Neustadt und dem Dritten Niederndodeleben (beide 10:4) Punkte). Landesmeister wurde ungeschlagen Oebisfelde. Die Bronzemedaille war im letzten Spiel bei Union Halle-Neustadt noch möglich.  
Das Remis reichte nicht, denn ein Sieg war notwendig. Und bis 12 Minuten vor Spielende hatten die Schützlinge von Torsten Langner/Cornelia Franz Bronze schon in der Hand, denn der 5 Tore Vorsprung sprachen für sich. Doch dann wurden die Mädels nervös. Einige technische Fehler, auch nicht nachvollziehbare Pfiffe der Schiedsrichter brachten die Hallenser heran und am Ende das unglückliche 23:23.

Friesen bestritt die 7 Spiele um die Landesmeisterschaft mit folgenden Spielerinnen:
Ramona Albrecht, Anika Klein; Vanessa Mischner (35 Tore), Lilli-Antonia Döscher (28), Paula Hebestreit (28), Nele Rennert (20), Annabell Niemtz (19), Hannah Kleiber (8), Anja Streit (7), Kim Ernst (2),
Lene Charlot Freyberg (2), Tatjana Albrecht, Marie Penger.          

Die einzelnen Ergebnisse: SV Friesen Frankleben -HV Wernigerode  25:19, TSV Niederndodeleben - SV Friesen Frankleben 32:11, HG 85 Köthen - SV Friesen Frankleben 17:26, SV Friesen Frankleben - SV Oebisfelde 17:24, SV Wacker 09 Westeregeln -SV Friesen Frankleben 16:19, SV Friesen Frankleben - HBC Wittenberg 28:13  und SV Union Halle-Neu. II -SV Friesen Frankleben 23:23.

Alle Ansetzungen, Ergebnisse, Aufstellungen, Torschützen und Tabellen unter
http://hvsa-handball.liga.nu und auf der Friesen-Webseite: www.svfriesen1887ev.de

Bernd Leopold 65 - wird mit Ehrennadel ausgezeichnet

 

 

Bernd Leopold (links)
wird vor dem Verbandsligaspiel gegen den Weißenfelser HV (28:24) mit der Ehrennadel des HVSA in Silber geehrt.
Die Ehrung auf dem Kubak-Foto überreichte der Friesen-Vorsitzende Jürgen Pohle (rechts).

 

 

 

 

 

Bernd Leopold leistet über viele Jahre eine berufliche und ehrenamtliche Arbeit mit großem Engagement im SV Friesen Frankleben. Als Sportstättenmitarbeiter hegt und pflegt Bernd die Franklebener Sportstätten „Kampfbahn der Stahlwerker“, Kegelanlage in der Weißenfelser Straße, die Turnhalle am Bürgerzentrum und bis zum 16. April 2018 auch die ehemalige „Harry-Kaßler- Sporthalle“. Für diese vorbildliche Arbeit zeichnete ihn schon der LSB/MDR 2011 als Fitmacher des Jahres aus.
In seiner Freizeit hat sich Bernd Leopold dem Handballsport, vorrangig dem Kinder- und Jugendbereich, verschrieben. So trainiert er zweimal in der Woche momentan die männliche Jugend C, die auch noch am Wochenende zu den Punktspielen betreut wird. Am Wochenende ist er auch noch Betreuer der 1. Männermannschaft und ist, wenn es noch die Zeit erlaubt, als Handball-Schiedsrichter im Einsatz.
Als lizenzierter Übungsleiter hat er auch vor vier Jahren das Projekt "Sportkindergarten Halle", welches damals mit Unterstützung des SV Halle mit dem Franklebener Kindergarten „Mäuseland“ ins Leben gerufen wurde, umgesetzt. Unter seiner Leitung üben alle Franklebener KITA-Gruppen jeweils 1 Stunde in der Woche.
Für sein großes ehrenamtliche Engagement wurde Bernd Leopold 2017 mit der LSB-Ehrennadel in Gold geehrt.

Alles Gute zum 65. Geburtstag und zur Auszeichnung mit der silbernen Ehrennadel des Handballverband Sachsen-Anhalt.