06.09.2010

Handball-Männer nun in der Sachsen-Anhalt-Liga



Auf der Fotomontage von Peter Wölk/jüpo sehen wir das Team 2010/2011: Stehend v. l.: André Küster, Robert Theile, Heide Hoffmann (Opel-Autohaus), Steffen Rauchfuß (Rauchfuß-Bau), Steffen Schmitz (Bürgermeister Stadt Braunsbedra), Roland Karge (ARS), Jürgen Pohle (Vereinsvorsitzender), Bernd Leopold (Co-Übungsleiter). Sitzend v. l.: Michél Schmidt, Tobias Gerberding, Karsten Gerlach, Kai Gora, Daniel Berg, Thomas Wasner, Christoph Schmädicke, Steffen Holzapfel. Runde Bilder v. l.: Physiotherapeutin Sandra Soldmann, Enrico Klose, Ingo Graßmeyer, Sascha Benne, Christian Schubert, Übungsleiter Heiko Plaul.

Samstag Auftakt mit Heimspiel-Bericht von Thomas Pinkert
Für die Männer des SV Friesen Frankleben steht die neue Saison vor der Tür. Die neue Ligastruktur innerhalb des Deutschen Handballbundes verschafft neben der neuen 3. Liga und überregionalen Mitteldeutschen Oberliga auch der höchsten Spielklasse Sachsen-Anhalts einen
neuen Namen. So gehen die Friesen in dieser Saison in der Sachsen-Anhalt-Liga an den Start.

Am kommenden Samstag empfängt man in der heimischen Harry-Kaßler-Sporthalle um 16.30Uhr den SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz zum ersten Punktspiel.

Die Saisonvorbereitung verlief jedoch nicht optimal. Nach den ersten Trainingseinheiten folgten einige Freundschaftsspiele und Turniere mit wechselhaften Leistungen. Das Ausscheiden im HVSA-Pokal gegen die SG Saaletal und das desolate Abschneiden beim Super-Cup der Stadtwerke Merseburg stellten dabei die Tiefpunkte dar, wobei ein Turniersieg beim gut besetzten Turnier der SG Saaletal als positiv zu bewerten ist. Trotzdem wird es für das Team um das Trainergespann Heiko Plaul und Bernd Leopold in der neuen Saison von Beginn schwer.

Der Weggang von Rückraumspieler Jan Schindler nach Naumburg schmerzt schon sehr, aber vielleicht können die anderen Spieler diese Lücke schließen. Auch Christian Barnickel verlässt die Mannschaft und spielt unter dem Trainergespann Frank Barnickel / Steffen Sund mit der Friesenreserve in der Bezirksliga.

Nach einem Jahr in der Friesenreserve kehrt Daniel Berg erfreulicherweise wieder in die "Erste" zurück und spielt in den Plänen des Trainers auf der linken Außenseite eine wichtige Rolle. Aber auch Christoph Schmädicke, ebenfalls aus der Friesenreserve, will sich mit guten Leistungen für längere Einsatzzeiten in der Sachsen-Anhalt-Liga empfehlen. Das Team komplettiert der erst 17-jährige Tobias Gerberding, der in der letzten Saison mit der männlichen B-Jugend den Bezirksmeistertitel holte.

Doch die Mannschaft aus dem Geiseltal besitzt eine treue Fangemeinde und will mit deren Unterstützung auch in diesem Jahr den Klassenerhalt schaffen. Ziel ist es nach Aussage des Trainers Heiko Plaul in der heimischen Halle so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um am Saisonende zum dritten Mal in Folge nicht zu den Absteigern zu gehören.

Neben den Fans baut der SV Friesen auch auf seine Förderer des Handballsportes, ohne die ein Spielbetrieb nicht denkbar ist. So unterstützen neben der Saalesparkasse auch die Firmen ARS Anlagen und Rohrsysteme Merseburg GmbH, die Mitteldeutsche Umwelt- und Entsorgung GmbH aus Braunsbedra, Rauchfuß-Bau Frankleben, die Autohaus Hoffmann GmbH aus Merseburg, das Sanitätshaus Graf aus Merseburg, die Stadt Braunsbedra, sowie der Teamausstatter Cierpinski Sport aus Halle den Verein seit längerem bei der finanziellen und materiellen Absicherung des Spielbetriebes und der Nachwuchsförderung.

Die Mannschaft will sich dafür mit einer kämpferischen und attraktiven Spielweise bei den Fans und Sponsoren für die Unterstützung bedanken. Dabei spielt das Auftreten der Mannschaft als eingeschworene Gemeinschaft eine entscheidende Rolle. Und Kampfgeist haben die Friesen. Kann das Leistungspotential bei jedem Spiel von allen 100%-ig abgerufen werden, dann sind die gesteckten Saisonziele auf jeden Fall möglich, resümiert Coach Heiko Plaul.

29.08.2010

Friesen blamieren sich beim Supercup

Beim heutigen Supercup um den Pokal der Stadtwerke Merseburg in der Merseburger Rischmühlen-Halle gingen die Friesen als vierfacher Cupsieger (2004,06,07 und 2009) leer aus. Die erste Mannschaft wurde mit 1:9 Punkte 6. und die Friesenreserve mit 3:7 Punkten 5.
Erfreulich nur die Auszeichnungen für Matthias Manz (bester Torhüter) und der Fair Play-Cup für die 2. Mannschaft.
Oberligist SG Spergau siegte vor Geiseltal Mücheln und dem MSV Buna Schkopau.

Ergebnisse Supercup

19.08.2010

Spielplan Supercup am 29. August


Foto: Nadine Stenzel

Bisherige Cupsieger:

2002 VfB Bad Lauchstädt,
2003 Merseburger SV Buna Schkopau,
2004 SV Friesen Frankleben,
2005 SG Spergau,
2006 SV Friesen Frankleben,
2007 SV Friesen Frankleben,
2008 SG Spergau,
2009 SV friesen Frankleben

06.08.2010

Schweden zeigen ihre Klasse


Fotos (5): Peter Wölk

SV Friesen Frankleben - Alingsas HK 19:49 (9:24)

Das kurzfristig angesetzte Freundschaftsspiel mit dem Schwedischen Meister des Jahres 2009 war für die Friesen eine große Erfahrung. Wann hat man schon die Chance gegen so einen klasse Gegner in eigener Halle zu spielen. Die Gäste mit zwei Nationalspielern auf dem Parkett gaben ihren Youngstern eine Chance sich für das Sonntagsspiel in Merseburg gegen den SC Magdeburg zu empfehlen. Auch Friesen-Coach Heiko Plaul setzte einen talentierten Nachwuchsmann mit Tobias Gerberding ein. Die Nachwuchsspieler auf beiden Seiten konnten mit guten Leistungen den Einsatz rechtfertigen. Am Ende war es natürlich eine klare Niederlage für die Friesen. Alingsas HK zeigte schnelle Angriffe und konzentrierte Abschlüsse. Nur in den Schlussminuten wollte keiner mehr das 50. Tor werfen, denn das bedeutete einen Kasten Bitburger vom Schützen für das Team. So blieb es beim 49:19.

Frankleben: Küster, Klose, Theile, Schmidt (2), Gora (1), Berg (4), Graßmeyer (3), Holzapfel (5), Schmädicke, Bautz, Gerlach, Gerberding (3).

AHK: Nationaslspieler Marcus Enström 9, Magnus Andreason 8 , Johan Fagerlund 7, Charlie Sjöstrand 5, Björn Iveland 5, Glenn Andersson 3, Anders Rylander 3, Niklas Josefsson 3, Marcus Dahlin 2, Dejan Mijatovic 2, Jugendnationalspieler Jonathan Jacobsson 2.

MEHR UNTER:
http://www.ahk.nu/index.php/herrlag/1228-30-mal-upp-mot-friesen-frankleben


Steffen Holzapfel beim Torwurf.

Nationalspieler Marcus Enström mit Heber gegen Robert Theile.

Sprungwurf von Karsten Gerlach.

Kai Gora hat freie Bahn zum Tor.

27.07.2010

Schwedischer Meister spielt in Frankleben

Alingsås Handbollsklubb
Alingsas HK wurde 2009 Meister der Schwedischen Liga

Alingsås ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Västra Götalands län und der historischen Provinz Västergötland. Sie ist Hauptort der Gemeinde Alingsås und liegt an der Europastraße 20 etwa 50 Kilometer nordöstlich von Göteborg.
Alingsås liegt an dem recht großen See Mjörn und an einem weiteren, kleineren See, Gerdsken. Außerdem fließt der Säveån durch den Ort.
Der Name des Ortes lässt sich bis in das Jahr 1382 verfolgen. Am 21. September 1619 wurden Alingsås die Stadtprivilegien durch Gustav II. Adolf verliehen.
Bekannt ist die Stadt wegen ihrer pittoresken Holzhaus-Bebauung aus der Zeit um 1900 und der vielen Innenhof-Cafés (24 waren es im Jahr 2006), die in der Sommerzeit stets gut besucht sind.

Die Stadt ist bekannt für ihr jährliches Fest, das Potatisfestivalen, das im Frühsommer gefeiert wird. Dabei dreht sich alles um die Kartoffel, die im Jahre 1724 von dem in Alingsås geborenen Jonas Alströmer nach Schweden eingeführt wurde.

20.06.2010

4. Kreis- Kinder- und Jugendspiele

Erfolgreiche Friesen in der Merseburger Rischmühlenhalle:
Männliche Jugend E - 1. Platz
Männliche Jugend D - 2. Platz
Männliche Jugend B - 1. Platz
Weibliche Jugend D - 2. Platz
Weibliche Jugend C - 2. Platz

29.05.2010

Gäste gewinnen Geiseltalsee-Cup 2010


Nadja Erhardt beim Torwurf im Spiel der weiblichen Jugend D gegen MSV Buna Schkopau. Foto: Peter Wölk.

Der 2. Geiseltalsee-Cup für den weiblichen Handball-Nachwuchs, der dankenswerterweise von den ARS Anlagen und Rohrsysteme Betriebsführung & Service GmbH Merseburg, der Geiseltaler Entwicklungs- und Touristikgesellschaft Braunsbedra und dem Landkreis Saalekreis gefördert wurde, hatte mit der weibliche Jugend D von der HSG Rückmarsdorf (Sachsen) und der weiblichen Jugend C vom MSV Buna Schkopau souveräne Sieger.

Bei der weiblichen Jugend D gewann die HSG Rückmarsdorf von den vier Spielen zwei sehr deutlich. Mühe hatten die Sachsen nur gegen die Saalekreisvertreter vom MSV Buna Schkopau (8:6) und gegen den Gastgeber Friesen Frankleben (4:3). Ungeschlagen und mit dem klar besten Torverhältnis ging der Turniersieg an die HSG. Auf den folgenten drei Plätzen musste das Torverhältnis der beteiligten Teams untereinander entscheiden. Der MSV Buna Schkopau belegte Platz zwei vor dem VfB Bad Lauchstädt und Friesen Frankleben. Die Saalestädter vom Weißenfelser HV belegten Platz fünf.

Heidi Schunke im Spiel gegen den MSV Buna Schkopau. Foto: Peter Wölk.

Ebenfalls sehr überzeugend spielte die weibliche Jugend C vom MSV Buna Schkopau. Nur gegen den Turniergastgeber Frankleben gab einen knappen Sieg. Mit 31:8 Toren und ohne Verlustpunkt wurde der Sieg beim Geiseltalsee-Cup erkämpft.
Hinter dem Weißenfelser HV und dem Langenbogener SV blieb den Friesen auch nur wieder der undankbare vierte Platz. Fünfter wurde der HV Böhlen.

Am Ende der beiden Turniere zeigte sich der Veranstalter mit den gezeigten Leistungen der jungen Mädels sehr zufrieden. Es gab spannende Spiele mit vielen Toren. Die Schiedsrichter aus Böhlen, Bad Lauchstädt und vom Gastgeber überzeugten bei den sehr fairen Begegnungen ebenfalls.

Bei der Siegerehrung erhielten die drei Erstplatzierten jeder Altersklasse neben einer sehr schmuckvoll gestalteten Urkunde noch einen Handball als Erinnerungsgeschenk mit auf die Heimreise.

Mit Präsenten, der bereits erwähnten Förderer der Handballveranstaltung wurden am Turnierende auch die besten Torschützen Kristin Dorfmann (22 Tore/MSV Buna/2.v.li.) und Luisa Bahr (20 Tore/Weißenfelser HV/links) geehrt (Knapps-Foto).







Angelique Schady (Nr. 9) im Spiel gegen MSV Buna. Foto: Peter Wölk.


A L L E T U R N I E R E R G E B N I S S E

Friesenurkunde

25.05.2010

Friesengirls im MIDEWA-Outfit

Heute übergab MIDEWA-Geschäftsführer Uwe Störzner an die weibliche Jugend D eine Spielgarnitur für die kommende Saison in der Handball-Bezirksliga. Die jungen Nachwuchsspielerinnen um das Trainerduo Torsten Langner/Conny Franz sind begeistert vom neuen Outfit. Beim Fototermin in der Harry-Kaßler-Sporthalle gab es vom MIDEWA Geschäftsführer auch noch einen Glücksbringer. Mit dem "Delphin" am Spielfeldrand sollen die gesteckten Ziele in der Saison 2010/2011 erreicht werden.



Auf den Kubak-Fotos: Hinten von links: Ex-Nationalspielerin und Betreuerin Conny Franz, Caroline Biermann, Nadine Fiedler, Melanie Patzer, Lena Seemann, Angelique Schady, Heidi Schunke, Torsten Langner und MIDEWA-Geschäftsführer Uwe Störzner. Mittlere Reihe von links: Anne Franz, Josephin Knapps, Celine Knorr, Nadja Erhardt. Vorn von links: Maria Eckhardt, Tamina Battram. Es fehlt: Antonia Zätsch.

Unten Übergabe der Delphine.


15.05.2010

Weibliche Jugend als Gast beim HCL



Kürzlich wurde der weibliche Handball-Nachwuchs vom HC Leipzig zum Viertelfinal-Playoffspiel um die
Deutsche Meisterschaft eingeladen. Der HCL besiegte den Thüringer HC mit 27:23(15:12). Dabei wurden die Friesen vom HCL-Manager begrüsst und erhielten neben den Freikarten noch eine kleines Fanpaket.
In der Halle wurden die Friesen nach den aktuellen Spielerinnen durch den Hallensprecher auch noch begrüsst. Nach dem Spiel dann die obligatorischen Fotos und die Erfüllung der Autogrammwünsche.
Friesen-Übungsleiter Torsten Langner bedankte sich beim Manager und überreichte einen Wimpel vom SV Friesen Frankleben.


Mehr zum HCL: http://www.hc-leipzig.de

25.04.2010

Oberligateam feiert Saisonabschluss

Ergebnisse und Ansetzungen finden Sie unter:
www.hvsa.de | www.sis-handball.de




Das Handball-Oberligateam vom SV Friesen Frankleben hatte zum Saisonschluss zur üblichen Abschlussfete Freunde und Förderer in die Harry-Kaßler-Sporthalle eingeladen, die auch fast alle gekommen waren. Bevor es aber zum gemütlichen Teil kam wurde den Gästen, angeführt vom Stadtoberhaupt Steffen Schmitz und dem HVSA-Vizepräsident Spieltechnik Klaus Rupprich, noch einiges geboten.
Das Oberligateam spielte 20 Minuten gegen die Väter und Trainer.
Dabei zeigte das Oldstar-Team unerwartete Spielzüge und raffinierte Torwürfe. Coach Heiko Plaul überzeugte im Tor der Senioren und erinnerte an seine besten Tage in der Oberliga Anfang der neunziger Jahre. 10:9,10:10 oder 9:10 war am Ende egal, alle hatten Spaß.
Nach dem Schlusspfiff übergab der HVSA-Vizepräsident Klaus Rupprich Urkunde und Pokal an Steffen Holzapfel. Der Friesentorjäger erzielte in der abgelaufenen Saison 271 Tore und wurde so bester Torschütze in der Oberliga von Sachsen-Anhalt.
Eine bemerkenswerte Leistung des Friesenurgesteins, der im Jahr davor Zweiter wurde und bereits 2006 und 2008 Torschützenkönig in der Verbandsliga war. Mit Jan Schindler hatten die Friesen einen weiteren Spieler unter den Top Ten (186 Tore/7.).
Nach den beiden Ehrungen und dem erneuten Klassenerhalt konnte nun gefeiert werden. Übrigens sind die Friesen mit 152 Oberligaspielen nun die Mannschaft im Süden des Landes, die am längsten in der Oberliga spielt. Ab September geht es dann in die siebente Saison.

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