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War der große Rückenhalt bei den Friesen in Halbzeit eins: André Küster.
SV Friesen Frankleben - Weißenfelser HV 33:23 (19:11)
Deutlicher als erwartet setzten sich die Friesen im Achtelfinale um den HVSA-Cup gegen Verbandsliga Konkurrenten Weißenfelser HV durch. Gewarnt durch den nur knappen 24:23-Auswärtssieg in Weißenfels gingen die Franklebener von der ersten Minute sehr konzentriert in die Begegnung. Vergessen sollte auch die Leistung aus den letzten beiden Punktspielen gemacht werden, wo die Friesen nicht als geschlossene Mannschaft auftraten.
Die Marschroute vom Übungsleiterduo Heiko Plaul und Bernd Leopold wurde in der ersten Halbzeit voll umgesetzt. Keiner spielte eigensinnig und die Torchancen wurden konzentriert genutzt und die Abwehr mit Torhüter André Küster hatte die Gäste im Griff.

Steuerte 1 Tor zum Sieg bei und bereitete viele vor: Kai Gora.
Vielleicht lag das souveräne Auftreten daran, dass Physiotherapeutin Sandra Soldmann wieder mit auf der Bank saß und wer gibt sich da schon gern eine Blöße. Über die Stationen 3:0, 5:4 und 7:5 setzten sich die Friesen dann nach gut 15 Minuten auf 12:5 ab und hatten das Spiel sicher in der Hand. Mit beruhigten 8 Toren Vorsprung wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Pause dann leider wieder einige Unkonzentriertheiten und die mannschaftsdienliche Spielweise wurden vernachlässigt. Weißenfels gab sich nicht auf und verkürzte zwischenzeitlich,
sodass die Gastgeber plötzlich nur noch mit 6 Toren führten. Als Coach Heiko Plaul dies nicht mehr mit ansehen konnte zückte er die grüne Auszeitkarte. Ein kleines Donnerwetter an die Beteiligten und schon ging es ordentlich weiter.

Sorgte wie immer für die meiste Torgefahr: Steffen Holzapfel.
Am Ende ein verdienter und klarer Pokalsieg, wobei sich erfreulicherweise alle Angriffsspieler am Torreigen beteiligten.
Friesen: Küster, Klose, Theile; Gerberding (3) ,
S. Bautz (1), T. Wasner (4), Gora (1), Schubert (3),
Berg (4), Benne, Graßmeyer (4), Holzapfel (14).
Siebenmeter: Friesen 4/4 Tore; WHV 3/2.
Zeitstrafen: Friesen 7; WHV 8.
Schiedsrichter: Marco Hoffmann/Reiner Salzer (beide SG Fortschritt Burg)
Zuschauer: 94
Torfolge:3:0, 3:2, 5:2, 5:4, 7:5, 12:5, 18:7, 18:11, 19:11 (HZ).
21:11, 24:14, 26:20, 29:20, 31:22, 33:23 (ES).
Fotos (3): zobo-Fotostudio Merseburg
