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Friesen geht nach 3-Tore-Halbzeitführung in Spergau unter
SG Spergau - SV Friesen Frankleben 42:30 (15:18)
BERICHT VON RÜDIGER KOCH (SG SPERGAU):
In der Sachsen-Anhalt-Liga kam es bereits am dritten Spieltag zum Kreisderby zwischen den Handball-Herren der SG Spergau und des SV Friesen Frankleben. Während die Gäste aus Frankleben zur Pause in Führung lagen, drehten die Spergauer in Hälfte zwei auf und gewannen am Ende verdient mit 42:30 (15:18).
Das Spiel nahm schnell Fahrt auf und sah die Friesen anfangs in Führung (8:5, 11. Minute). Frankleben wirkte entschlossen und erzielte einfache Tore durch Graßmeyer (Kreis) und Holzapfel (Konter). Die Spergauer mit zu vielen technischen Fehlern machten es sich selbst schwer. Dank Hanke und Pöritz blieb man aber auf Tuchfühlung, konnte ausgleichen und ging in der 19. Minute mit 11:10 in Führung. Dabei zeichnete sich der agile Meyer besonders aus. Die Friesen blieben ihrer Linie treu, glichen wiederum aus und zogen auf einen Zähler davon (14:13, 22.). Die 18:15-Halbzeitführung der Friesen war somit verdient.
In der Spergauer Kabine standen die Zeichen dann aber auf Sturm. Was sich in den ersten neun Minuten der zweiten Hälfte abspielte, grenzte fast an Zauberei und riss den Großteil der 327 in der Jahrhunderthalle anwesenden Zuschauer von den Plätzen. Die SG erzielte in kürzester Zeit neun Tore und musste nur ein Gegentor hinnehmen (25:20, 40.). Besonders Pöritz und Aboczki explodierten förmlich. In der Abwehr zeichnete sich Keeper Malisch (19 gehaltene Bälle) und auch der sich steigernde Rohde aus.
Die Friesen wurden früher gestört und konnten ihr Angriffsspiel nicht wie in der ersten Halbzeit entfalten. Konditionelle Mängel bei Frankleben waren ebenfalls nicht zu übersehen. Die Gastgeber erhöhten (30:24, 47.) und die Friesen kamen nur noch zu sporadischen Aktionen. Der Spergauer Meyer zeigte nun eindrucksvoll seine Qualitäten als Spielmacher und man verwaltete nicht nur den Vorsprung, sondern erhöhte sogar noch das Tempo (38:23, 55.). Mit dieser starken Spielhälfte zeigte das Spergauer Team erstmals, was für Potential in ihnen steckt. Besonders Pöritz (13 Tore) wies seine Torgefährlichkeit eindrucksvoll nach.
SG mit: Kemnitz, Malisch, Hesse (6), Schwarz, Meyer (6), Weber (4), Wenzel (1), Rohde, Schladebach, Voigt, Hanke (7), Aboczki (5), Pöritz (13).
Friesen mit: Küster, Klose, Theile, Geberding, Schmidt (6), Wasner (1), Gora (2), Schubert, Berg, Benne (2), Schmädicke, Graßmeyer (6), Holzapfel (13 / 3), Gerlach.
Siebenmeter: Frankleben 4/3 Tore; Spergau 0/0
Zeitstrafen: Frankleben 7, 1x rot; Spergau 6
26.09.2010
3. Spieltag Sachsen-Anhalt-Liga 26.9. 2010
SV Friesen Frankleben | 18:10 | 3. Handballergebnisse | Link
