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HV Wernigerode - SV Friesen Frankleben 32:31 (14:13)
Die Friesen haben mit der zweiten Niederlage in der Sachsen-Anhalt-Liga einen klassischen Fehlstart hingelegt, und das vor dem Derby in Spergau am kommenden Sonntag.
Beim Aufsteiger HV Wernigerode verloren die Franklebener Handballer knapp mit 31:32, wobei der glückliche Siegtreffer 10 Sekunden vor dem Abpfiff durch einen zweifelhaften Siebenmeterpfiff eingeleitet wurde. Der Gastgeber hatte die Nerven und verwandelte den Strafwurf.
Bei drei wichtigen Faktoren hatten die Gastgeber die Nase vorn, was letztendlich auch zum knappen und glücklichen Heimsieg führt. Der HV hatte vom Siebenmeterpunkt die besseren Schützen, denn von acht zugesprochenen Strafwürfen gingen sechs ins Tor. Die Friesen erzielten nur acht Tore von 13 möglichen.
Ebenso wenig nutzten die Franklebener das Überzahlspiel bei Zeitstrafen. Die Friesen hatten zwei Zeitstrafen und der Gastgeber neun. Außerdem war im Tor Robert Theile auf sich allein gestellt, da André Küster und Enrico Klose arbeitsbedingt fehlten.
Die Franklebener kamen in dieser Begegnung nur schwer ins Spiel. Steffen Holzapfel und Michél Schmidt liefen erst in Halbzeit zwei zur Normalform auf und im Abwehrverhalten fehlt immer noch die nötige Übersicht. Gute Noten, so Übungsleiter Heiko Plaul gab es für Kai Gora, der sowohl im Angriff als auch in der Deckung überzeugte.
Friesen mit: Theile; Gerberding, Schmidt (4), Wasner (6), Gora (4), Schubert (1), Berg (3), Gerlach, Schmädicke, Graßmeyer (2), Holzapfel (11).
Zeitstrafen: Friesen (2), Wernigerode (9)
7-Meter: Friesen 13/8 Tore, Wernigerode 8/6
20.09.2010
2. Spieltag Sachsen-Anhalt-Liga 18.9. 2010
SV Friesen Frankleben | 12:20 | 3. Handballergebnisse | Link
