
Auf der Fotomontage von Peter Wölk/jüpo sehen wir das Team 2010/2011: Stehend v. l.: André Küster, Robert Theile, Heide Hoffmann (Opel-Autohaus), Steffen Rauchfuß (Rauchfuß-Bau), Steffen Schmitz (Bürgermeister Stadt Braunsbedra), Roland Karge (ARS), Jürgen Pohle (Vereinsvorsitzender), Bernd Leopold (Co-Übungsleiter). Sitzend v. l.: Michél Schmidt, Tobias Gerberding, Karsten Gerlach, Kai Gora, Daniel Berg, Thomas Wasner, Christoph Schmädicke, Steffen Holzapfel. Runde Bilder v. l.: Physiotherapeutin Sandra Soldmann, Enrico Klose, Ingo Graßmeyer, Sascha Benne, Christian Schubert, Übungsleiter Heiko Plaul.
Samstag Auftakt mit Heimspiel-Bericht von Thomas Pinkert
Für die Männer des SV Friesen Frankleben steht die neue Saison vor der Tür. Die neue Ligastruktur innerhalb des Deutschen Handballbundes verschafft neben der neuen 3. Liga und überregionalen Mitteldeutschen Oberliga auch der höchsten Spielklasse Sachsen-Anhalts einen
neuen Namen. So gehen die Friesen in dieser Saison in der Sachsen-Anhalt-Liga an den Start.
Am kommenden Samstag empfängt man in der heimischen Harry-Kaßler-Sporthalle um 16.30Uhr den SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz zum ersten Punktspiel.
Die Saisonvorbereitung verlief jedoch nicht optimal. Nach den ersten Trainingseinheiten folgten einige Freundschaftsspiele und Turniere mit wechselhaften Leistungen. Das Ausscheiden im HVSA-Pokal gegen die SG Saaletal und das desolate Abschneiden beim Super-Cup der Stadtwerke Merseburg stellten dabei die Tiefpunkte dar, wobei ein Turniersieg beim gut besetzten Turnier der SG Saaletal als positiv zu bewerten ist. Trotzdem wird es für das Team um das Trainergespann Heiko Plaul und Bernd Leopold in der neuen Saison von Beginn schwer.
Der Weggang von Rückraumspieler Jan Schindler nach Naumburg schmerzt schon sehr, aber vielleicht können die anderen Spieler diese Lücke schließen. Auch Christian Barnickel verlässt die Mannschaft und spielt unter dem Trainergespann Frank Barnickel / Steffen Sund mit der Friesenreserve in der Bezirksliga.
Nach einem Jahr in der Friesenreserve kehrt Daniel Berg erfreulicherweise wieder in die "Erste" zurück und spielt in den Plänen des Trainers auf der linken Außenseite eine wichtige Rolle. Aber auch Christoph Schmädicke, ebenfalls aus der Friesenreserve, will sich mit guten Leistungen für längere Einsatzzeiten in der Sachsen-Anhalt-Liga empfehlen. Das Team komplettiert der erst 17-jährige Tobias Gerberding, der in der letzten Saison mit der männlichen B-Jugend den Bezirksmeistertitel holte.
Doch die Mannschaft aus dem Geiseltal besitzt eine treue Fangemeinde und will mit deren Unterstützung auch in diesem Jahr den Klassenerhalt schaffen. Ziel ist es nach Aussage des Trainers Heiko Plaul in der heimischen Halle so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um am Saisonende zum dritten Mal in Folge nicht zu den Absteigern zu gehören.
Neben den Fans baut der SV Friesen auch auf seine Förderer des Handballsportes, ohne die ein Spielbetrieb nicht denkbar ist. So unterstützen neben der Saalesparkasse auch die Firmen ARS Anlagen und Rohrsysteme Merseburg GmbH, die Mitteldeutsche Umwelt- und Entsorgung GmbH aus Braunsbedra, Rauchfuß-Bau Frankleben, die Autohaus Hoffmann GmbH aus Merseburg, das Sanitätshaus Graf aus Merseburg, die Stadt Braunsbedra, sowie der Teamausstatter Cierpinski Sport aus Halle den Verein seit längerem bei der finanziellen und materiellen Absicherung des Spielbetriebes und der Nachwuchsförderung.
Die Mannschaft will sich dafür mit einer kämpferischen und attraktiven Spielweise bei den Fans und Sponsoren für die Unterstützung bedanken. Dabei spielt das Auftreten der Mannschaft als eingeschworene Gemeinschaft eine entscheidende Rolle. Und Kampfgeist haben die Friesen. Kann das Leistungspotential bei jedem Spiel von allen 100%-ig abgerufen werden, dann sind die gesteckten Saisonziele auf jeden Fall möglich, resümiert Coach Heiko Plaul.
