
Es war vor 50 Jahren als noch Großfeldhandball dominierte und bei den Punktspielen 500 Zuschauer in Frankleben keine Seltenheit waren. Die Fans sahen damals alle Stars des Ostdeutschen Handballs wie Pappusch, Haberhaufe, Matz, Hirsch, Dr. Niescher oder Bubi Wende aus Berlin, Rostock und Magdeburg. 1959 schaffte die 1. Männermannschaft der BSG Stahl Frankleben unter Trainer Horst Glod den Aufstieg in die Oberliga und 1960 gab es dann das einjährige Gastspiel in der höchsten Spielklasse der DDR. Das es nur ein Jahr wurde lag auch daran, dass die Franklebener in der stärksten Staffel der beiden Oberligen spielen mussten. Ein Ausrufezeichen setzten die Stahlwerker mit dem 12:12 (Halbzeit 3:8) gegen den späteren Meister ASK Vorwärts Berlin. Am 11. September verloren die Franklebener in Piesteritz und mussten wieder in die DDR-Liga absteigen, wo sie aber bis zur Auflösung des Großfeldhandballs in der DDR (1968) immer eine gute Rolle spielten. Das obere Foto zeigt einen Großteil der damaligen Spieler anlässlich eines Freundschaftsspiels in Kapellen/Nordrhein-Westfalen. Hinten von links: Reiner Müller (3.), Heinrich Schlichting (4.), Rudi Reitzig (6.), Max Günther (8.), Günter Weidig (10.), Tilo Müller (12.), Gerhard Wachsmuth (14.). Trainer Horst Glodt (rechts).
Kniend von links: Fritz Gärtner, Wolfgang Rauchfuß (5.), Herbert Runkel (6.), Werner Ranneberg (8.), Lutz Veleta, Siegfried Heigl und Gerhard Sukale.
Diese Mannschaft wurde 1959 DDR-Liga Staffelsieger und stieg in die Oberliga auf:

Hinten von links: Gerhard Loelke, Fritz Gärtner, Günter Rodegast, Tilo Müller,Trainer Horst Glod, Gerhard Sukale, Heinrich Schlichting, Rudi Reitzig, Karl-Heinz Werner. Mitte von links: Max Günther, Gerhard Wachsmuth, Siegfried Heigl. Vorn von links: Lutz Veleta, Heinz Förster, Werner Ranneberg und Harry Piech.



