SG Spergau - SV Friesen Frankleben 33:33 (18:15)
Von Beginn eins entwickelte sich ein spannendes, Allerdings nicht hochklassiges Spiel. Ohne Abtasten gingen beide Teams zur Sache, die Führung wechselte mehrfach in den ersten Spielminuten (8:8, 16) .. Besonders die Würfe des Spergauer Torjägers Hildebrandt aus der zweiten Reihe fänden ihr Ziel (acht Tore in der ersten Hälfte). In der Abwehr Konnten Aboczki Hessen und die Aktionen von Friesen-Kreisläufer Graßmeyer einschränken. Schwarz setzte mit guten zuspielen seine Nebenleute in Szene. Die SG Konnte sich absetzen (13:10, 21). Allerdings den Vorsprung nicht ausbauen. Holzapfel und Schindler hielten die Friesen mit einfachen Toren im Spiel. Die 18:15-Führung der Spergauer zur Halbzeit ließ beiden Mannschaften für die zweite Spielhälfte alle Möglichkeiten offen.
Die ersten Minuten der zweiten Spielhälfte sähen eine entschlossen wirkende Friesen-Sieben. Schnell war der Vorsprung der SG aufgebraucht (19:17, 33.). Die Spergauer fabrizierten jede Menge Fehlwürfe und technische Fehler (Zuspiele!). Die Friesen hebelten ohne große Probleme die SG-Deckung mit einfachen Spielzügen aus (23:23, 40) .. Das Spiel Nahm ein Spannung zu. Beide Teams waren ebenbürtig. Spergau kam ins Spiel zurück und Konnte durch Tore von Weber und Poritz mit 27:24 (46). In Führung gehen. Wer nun annahm, Versuchte den Vorsprung zu verwalten, sah sich getäuscht SG sterben. Hildebrandt hatte Ladehemmung, und auch die Anderen Spieler Konnten keine Akzente setzen.
Die Friesen gaben nicht auf, spielten ihr Konterspiel konsequent durch und waren erfolgreich (Schindler / Holzapfel, 21 Tore). In der 52. Minute war alles wieder offen. Wieder zeigte die SG unverständlicherweise Nerven. In der letzten Spielminute wechselte die Führung mehrfach. Beim Stand von 33:33 (60). Hatten die Friesen die Option auf den letzten Angriff. Zum Glück für die SG wurde der vergeben, ansonsten wären die Gastgeber leer ausgegangen.
Das Unentschieden geht in Ordnung. Spergau könnte mal wieder das vorhandene Leistungspotential nicht abrufen, wirkte in der Deckung regelrecht unbeholfen. Friesen nützte seine Möglichkeiten konsequent aus.
Spergau spielte mit: Kemnitz, Malisch, Hessen (1), Schwarz (4), Weber (6), Skouboc (4 / 1), Rohde (1), Schellbach, Meyer (1), Aboczki (1), Hildebrandt (10 ), Poritz (4).
Frankleben spielte mit: Küster, Klose, Theile, Schmidt (2), Wasner (6), Gora (1), Schubert, Schindler (9 / 2), Gerlach (1), Barnickel, Graßmeyer (2), Holzapfel (12 / 2).
Spergauer Bericht aus Sicht von Rüdiger Koch.
Der Franklebener Jan Schindler (Nr. 8) war von der Spergauer Abwehr (rote Trikots) nur schwer zu stellen. (Foto: Peter Wölk)

