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SG Lok Schönebeck - SV Friesen Frankleben 40:25 (22:13)
Die Friesen kehrten am Wochenende wieder mit leeren Händen von ihrem Auswärtsspiel aus Schönebeck zurück. Für die deftige Niederlage war neben einer zu geringen kämpferischen Einsatzbereitschaft wieder eine Auszeit spielentscheidend . In der Handball-Oberliga sucht Frankleben nun seit einigen Spielen nach der Normalform.
Zu Beginn des Spieles sah es noch sehr vielversprechend aus. Nahezu im Gleichschritt war man mit den Hausherren auf Augenhöhe und wußte die eigenen Chancen zu nutzen.
Erfreulich hierbei die Leistungssteigerung von Thomas Wasner, der mit eigenen Torerfolgen als auch mit schönen Anspielen auf Ingo Graßmeyer in Erscheinung trat.
Beim Stand von 13:12 nach 20 Spielminuten zückte Lokcoach Volker Musche seine grüne Karte und solte damit Erfolg haben. Wieso den Friesen danach nichts mehr gelang, ist dem Trainergespann Plaul / Leopold unerklärlich.
Bis zur Pause erzielte Frankleben nur noch ein Tor, während man selber 9 Stück kassierte. Dabei leistete man sich gegen die groß gewachsenen Kerle in der Schönebecker Defensive zu viele unnütze Fehler oder scheiterte am gut aufgelegten Schönebecker Keeper. In der eigenen Abwehrarbeit ging man nicht konsequent zu Werke und war häufig einen Schritt zu spät. Die Folge waren Strafwürfe, die von einem sicheren Mario Seifert alle verwandelt wurden.
Anders bei den Friesen, denn hier zeigten gleich mehrere Spieler vom Siebenmeterpunkt Nerven und es spiegelt die momentane Unsicherheit in der Mannschaft wieder. In der Pause forderte Heiko Plaul von seiner Mannschaft noch einmal vollsten Einsatz, um eine Blamage zu verhindern. Doch zunächst bestimmten die Schönebecker weiterhin die Partie. Beim 28:15 (47. Spielminute) sollte die Partie entschieden sein.
Frankleben mühte sich vor allem meist mit Einzelaktionen und schaffte den Rückstand noch einmal unter 10 Tore (31:22) zu verkürzen. Wenn man aber immer wieder ein Gegentor kassiert, ist es schwer, weiter Boden gut zu machen. So sieht auch Trainer Heiko Plaul zur Zeit den Schwachpunkt eher in der Defensive und fand, dass die Niederlage am Ende etwas zu hoch ausfiel.
Erfolgreichster Friesenschütze war Steffen Holzapfel, der endlich wieder im zweistelligen Bereich lag.
Friesen spielte mit: Küster, Theile; Wasner (4), Gora (1),
Schubert, Schindler (3), Benne, Gerlach (3),
Barnickel, Graßmeyer (4), Holzapfel (10)
Strafen: Frankleben 6, Schönebeck 4
Siebenmeter: Frankleben 9/4 , Schönebeck 8/8
Nachwuchsergebnis:
Bezirksliga männl. Jugend B
Weißenfelser HV 91 - SV Friesen Frankleben 21:30 (9:17)
Im Spitzenspiel der Bezirksliga der männlichen B-Jugend konnte der SV Friesen Frankleben sich erfolgreich in Weißenfels behaupten und steht nach sieben Spieltagen verlustpunktfrei an der Tabellenspitze.
Nach dieser starken Leistung blicken die Benne-Schützlinge optimistisch auf die weitere Saison, denn die Weißenfelser waren eigentlich der Favorit der Begegnung.
Frankleben spielte mit: Taric, Knoblauch; Clauß, Ernst,
Gerberding (14), Geithner, Löther (3),
Lisker, D. Bautz (8), P. Bautz (4), Schwerdtner (1).
21.11.2009
10. Spieltag Oberliga Saison 2009/2010
SV Friesen Frankleben | 20:37 | 3. Handballergebnisse | Link
