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Energisch beim Torwurf: Michél Schmidt.
Fotos (4): Peter Wölk.

Überragender Robert Theile kann knappe Niederlage nicht verhindern.
Friesen Frankleben - SV Oebisfelde 23:27 (11:12)
Am Wochenende mußte der SV Friesen Frankleben die ersten Punkte in der heimischen Harry-Kaßler-Sporthalle an den favorisierten Gast abgeben. Gegen den Regionalligaabsteiger aus Oebisfelde hielten die Friesen lange das Spiel offen, letztendlich setzte sich in einem von beiden Seiten fair geführten Spiel die größere Erfahrung und Cleverness durch.
Die Friesen begannen selbstbewußt und rissen das Spiel an sich. Sie zeigten keine Scheu vor den groß gewachsenen Gegenspielern. Mit einem überragenden Robert Theile im Tor konnte man eine zwischenzeitliche Dreitoreführung (6:3) erkämpfen. Der Gästecoach reagierte mit einer Auszeit, was den Friesenspiel aber keine Abbruch tat. Über weite Strecken der ersten Halbzeit konnten die Friesen diesen Vorsprung mit einer sehenswerten Spielweise verteidigen.
Erst kurz vor dem Seitenwechsel übernahmen die Oebisfelder mit drei Toren in Folge zum 11:10 erstmals die Führung. Nach der Pause kämpften die Friesen tapfer weiter und blieben immer auf Schlagdistanz. Mehrfach konnte der Ausgleich erzielt werden, aber eine erneute Führung gelang den Hausherren nicht.
Gegen Ende der Partie ging den Franklebenern etwas die Luft aus und Oebisfelde nutzte seine Möglichkeiten und setzte sich vom 22:21 auf das vorentscheidende 26:22 ab.
Wenn man die vergebenen Chancen, darunter fünf Siebenmeter, mit einrechnet, war an diesem Tag mehr drin für die Friesen. Aber die Mannschaft hat Moral gezeigt und alles gegeben, fand Trainer Heiko Plaul nach der Partie.
Man hat gesehen, dass das Team aus dem Geiseltal auch mit den Großen der Handball-Oberliga mithalten kann.
Friesen spielten mit: Klose, Theile; Schmidt (2), Wasner (2),
Gora, Bautz, Schubert, J. Schindler (6), Benne,
Gerlach (2), Barnickel, Graßmeyer, Holzapfel (11)
Zeitstrafen: Frankleben 3, Oebisfelde 4
Siebenmeter: Frankleben 9/4 Tore, Oebisfelde 4/3
(Thomas Pinkert für Friesenweb + MZ)
Steffen Holzapfel stets gefährlich.
Darunter Karsten Gerlach beim Sprungwurf.


