26.08.2009

Friesen können nun taktisch variabler agieren


Von links: Betreuer Bernd Leopold, Vereinsvorsitzender Jürgen Pohle,
Christian Barnickel, Michél Schmidt, Sebastian Bautz, Kai Gora, Coach Heiko Plaul,
Thomas Wasner, Christian Schubert, Karsten Gerlach, Steffen Holzapfel, Uwe Stettin
Abteilungsleiter Vorstandsstab Saalesparkasse und Heide Hoffmann Geschäftsführerin Autohaus Hoffmann GmbH. Vorn: Robert Theile.
Berufsbedingt fehlen auf dem Foto: André Küster, Enrico Klose, Ingo Graßmeyer, Jan Schindler und Sascha Benne.
FOTOS: PETER WÖLK

Zum Oberligasaisonstart ein Bericht von Thomas Pinkert
Etwas zeitiger als üblich startet die Handball-Oberliga am kommenden Wochenende in die neue Saison. In der höchsten Spielklasse Sachsen-Anhalts ist auch der SV Friesen Frankleben wieder mit von der Partie, der erst am letzten Spieltag der vorigen Saison mit einer beeindruckenden Leistung bei der Bundesligareserve aus Dessau den Klassenerhalt sichern konnte.

Damit es in der neuen Spielzeit nicht wieder so knapp wird, bereitet sich das Team vom Trainergespann Heiko Plaul und Bernd Leopold mit zwei Trainingseinheiten je Woche intensiv darauf vor. “Wir wollen in dieser Saison mit dem Abstieg nichts zu tun haben und so schnell als möglich die erforderlichen Punkte einfahren...“ gibt der Coach klar die Richtung vor.

Dabei baut die Mannschaft wie gewohnt auf ihre Heimstärke in der Harry-Kaßler-Sporthalle. Die treuen Fans sind für die Mannschaft der achte Mann auf dem Parkett. Einige Spitzenmannschaften der Oberliga konnten hier bezwungen bzw. an den Rand einer Niederlage gedrängt werden. Doch es fehlte dem Team aus dem Geiseltal noch an der Konstanz. Neben einigen sehenswerten Auftritten folgten öfter auch Spiele mit einer unerklärlich hohen Fehlerquote.

Einige Testspiele wurden in den schweißtreibenden Trainingsalltag eingebaut, um so regelmäßig eine Standortbestimmung zu bekommen bzw. an den erkennbaren Defiziten zu arbeiten. Bei einem Turnier der SG Saaletal mit Verbands- und Oberligamannschaften am letzten Wochenende belegten die Friesen den ersten Platz.

Erfreulich war hier der Einsatz des wieder genesenen Jan Schindlers, der sich wie die beiden Neuzugänge Karsten Gerlach und Robert Theile vom MSV Buna Schkopau gut im Team integrierte. Mit Sebastian Bautz komplettiert ein Spieler aus der eigenen Friesenjugend die Mannschaft.

Neben den drei Neuen verlassen aber auch zwei Spieler die Truppe. Daniel Berg wird zukünftig die zweite Männermannschaft der Friesen in der Bezirksliga unterstützen und Norman Schindler geht zurück zu seinem Heimatverein, dem VfB Bad Lauchstädt.

Für die neue Saison sind die Friesen breiter aufgestellt und können taktisch variabler agieren. Sie wollen wie gehabt als eingeschworenes Team auftreten und mit mannschaftlicher Geschlossenheit auftrumpfen. Dass es nicht einfach wird, wissen alle Beteiligten, da es in dieser Saison für viele Mannschaften gilt, sich für die neue Mitteldeutsche Oberliga zu qualifizieren.

Doch die Friesen sind ein Traditionsverein, die bei der Spielereinkaufspolitik anderer Vereine nicht mithalten können und wollen.

Aber auch die neue Spielzeit ist ohne die vielen Förderer des Handballsportes in der Geiseltalgemeinde schwer vorstellbar. Neben der Saalesparkasse und der ARS Anlagen und Rohrsysteme Merseburg GmbH unterstützen trotz schwieriger wirtschaftlichen Zeiten die Rauchfuß Bau GmbH, die Autohaus Hoffmann GmbH, das Sanitätshaus Graf Merseburg, sowie der Teamausstatter Cierpinski Sport aus Halle den Verein bei der finanziellen Absicherung des Spielbetriebes.

Mit folgender Aufstellung startet der SV Friesen in die neue Saison:
Tor: André Küster, Enrico Klose, Robert Theile; Kreis: Steffen Holzapfel, Ingo Graßmeyer, Christian Schubert, Christian Barnickel, Sebastian Bautz; Rückraum: Jan Schindler, Thomas Wasner, Karsten Gerlach, Kai Gora, Sascha Benne, Michél Schmidt
Coach: Heiko Plaul; Betreuer: Bernd Leopold

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