02.05.2009

25. Oberliga-Spieltag



Michél Schmidt (Nr. 3) wird beim Wurf geblockt.
Oberliga - 25. Spieltag
SV Friesen Frankleben - SG Spergau 26:32 (12:14)


In der Partie des Tabellenzweiten gegen den Vorletzten setzte sich in der ausverkauften Harry-Kaßler-Sporthalle schließlich der favorisierte Gast aus Spergau durch. Die geringere Fehlerquote und eine ausgeglichener besetzte Auswechselbank entschieden in einem nicht hochklassigen Spiel über Sieg oder Niederlage.

Beide Teams begannen äußerst nervös und die Deckungsreihen bestimmten das Spielgeschehen. Weder Spergau noch Frankleben erarbeiteten sich zwingende Torchancen. Während auf Spergauer Seite die Angriffsbemühungen auf mehreren Schultern verteilt wurde, konnte auf Friesenseite nur Steffen Holzapfel Akzente setzen.


Auf den zwei Bildern: Steffen Holzapfel - immer mit dem Drang zum Torerfolg


Der Rückraum der Gastgeber war durch das Fehlen von Jan Schindler leicht ausrechenbar, somit führte nahezu jeder Torerfolg über den Kreis. Spergau legte immer ein Tor vor und die Friesen schafften anfangs immer wieder den Ausgleich. Beim Stand von 5:5 nach 10 Spielminuten vergab Steffen Holzapfel freistehend eine Friesenführung. Mit der ersten Überzahlsituation konnten sich die Gäste ihre erste Zweitoreführung (7:5, 13.Spielminute) erarbeiten. Doch Frankleben kämpfte und blieb bis zur Pause immer auf Schlagdistanz. Nach dem Seitenwechsel waren die Spieler von Friesentrainer Heiko Plaul plötzlich ohne Konzept auf dem Parkett.

Spergau hatte sich in der Abwehr besser auf das Kreisspiel der Friesen eingestellt und zwangen die Hausherren zu einfachen technischen Fehlern. Mit fünf Toren (12:19, 35. Spielminuten) in Folge erzielten die Gäste innerhalb weniger Minuten die Vorentscheidung der Partie. Selbst eine Auszeit brachte keine Besserung für die Friesen. Zudem verabschiedete sich Kai Gora nach 36 Spielminuten mit seiner dritten Zeitstrafe vorzeitig zum Duschen und es fehlte an Ordnung im Abwehrverhalten der Franklebener.

Der Rückstand wuchs bis zur 46. Spielminute bis auf 11 Tore (15:26) an und Spergau dominierte die Partie. In einer hektischen Phase mit mehreren Zeitstrafen verkürzte Frankleben seinen Rückstand wieder bis zur 53. Spielminute auf 22:28, weil Spergau mit dem sicheren Torepolster im Rücken etwas fahrlässiger zu Werke ging und den Franklebenern bis zum Spielende Chancen zur Ergebniskosmetik gestatteten.

Für die Friesen regelt sich am Wochenende im direkten Duell gegen die Bundesligareserve aus Dessau die Abstiegsfrage, während die Spergauer im Fernduell mit Naumburg um die Meisterschaft kämpfen.



Artistische Aktion von Michél Schmidt

Friesen mit: Küster, Klose; Schmidt (1),
Wasner (4), Gora, Schubert (1), Benne, Berg (1),
Barnickel, Graßmeyer (4), Holzapfel (15)

Spergau mit: Kemnitz, Petrahn, Hesse (2), Schwarz (3), Herfurth (2),
Lorenz (1), Weber (2), Rohde (1), Schellbach, Gruhn (5), Aboczki (4),
Pöritz (11), Bartsch, Voigt

Zeitstrafen: Friesen 10; Spergau 6 - 1x rot
Siebenmeter: Friesen 9/8; Spergau 7/5,

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