Ergebnisse und Ansetzungen finden Sie unter:
www.hvsa.de | www.sis-handball.de
Oberliga-Nachholespiel vom 19. Spieltag
SV Friesen Frankleben - HSV Naumburg-Stößen 29:37 (14:18)
Für die Friesen beginnen in der Handball-Oberliga schwere Zeiten. Nach einer eher dürftigen Vorstellung unterlagen die Franklebener in eigener Halle dem HSV Naumburg-Stößen. Die Saalestädter unterstrichen mit ihrer variablen Spielweise ihre Aufstiegsambitionen und wurden von den Hausherren zu wenig
gefordert. Jedes weitere Spiel besitzt jetzt Endspielcharakter, wusste Friesencoach Heiko Plaul nach dem Spiel zu resümieren.
Dabei hatte sich seine Mannschaft für diese Partie so viel vorgenommen. Doch der Gast startete besser und führte schnell mit 2:0. Friesen versuchte sein Spiel über die beiden Kreisläufer Holzapfel und Graßmeyer zu gestalten, was aber die Naumburger oft rechtzeitig erkannten. Trotzdem erreichten einige Anspiele Ingo Graßmeyer, der diese sicher verwandelte oder nur durch
einen Siebenmeter am Torwurf gehindert werden konnte. Leider blieb die fällige Bestrafung der Naumburger Abwehr aus. Dank einer anfangs noch guten Abwehr wurden die überhasteten Angriffsbemühungen der Friesen nicht sofort bestraft und man konnte über den Ausgleich zum 3:3 selber in Führung gehen
(5:4, 12. Minute). Zuweilen wussten die Friesen mit schönen Spielzügen die Zuschauer in der ausverkauften Harry-Kaßler-Sporthalle zu begeistern, jedoch geriet man mit zwei unnötigen Ballverlusten wieder in Rückstand.
Die Franklebener Mannschaft kämpfte. Mehrfach besaß
man die Chance zum Ausgleich, aber die Friesen haderten mit ihren Chancen und lagen nach einer Unterzahlsituation plötzlich mit 10:14 zurück. Eine Auszeit in der 23. Minute brachte nicht die erhoffte Wende. Naumburg hatte mit Tobias Seyfarth und Ants Benecke zwei überragende Akteure auf dem Parkett, die von der Franklebener Abwehr kaum gestellt werden konnten.
In Halbzeit zwei bäumten sich die Friesen nochmal auf und verkürzten auf 16:19 (34. Minute). Doch in der Abwehr vermisste man jegliche Zuordnung und ließ den Gästen zu viele Räume. Im Angriff bewegten sich die Friesen zu wenig und fanden kaum eine Lücke in der kompakten Abwehr der Naumburger. Erfreulich
aus Friesensicht war nur die wieder ansteigende Form von Thomas Wasner, der einige schöne Tore aus dem Rückraum erzielte und auch den Kreis geschickt in Szene setzte. Nach drei Tempogegenstössen in Folge lag Naumburg mit 27:20 in Führung (42. Minute) und Frankleben hatte nichts mehr entgegenzusetzen.
Beim Stand von 22:31 (47. Spielminute) mußte die grüne Karte zur
Schadensbegrenzung herhalten, denn einige anfängerhafte Fehler
kennzeichneten nun das Spiel der Friesen. Naumburg verwaltete bis zum Schluß sicher seinen komfortablen Vorsprung und unternahm einen weiteren Schritt in Richtung Regionalliga.
Für die verbleibenden vier Spiele heißt es jetzt bei den Friesen Ärmel hochkrempeln, um gemeinsam das Saisonziel zu erreichen.
Friesen spielte mit: Küster, Klose; Schmidt (2), Fischer (1), Wasner (6),Gora, N. Schindler (2), J. Schindler (3),
Schubert, Benne, Berg,
Barnickel (1), Graßmeyer (2), Holzapfel (12)
Zeitstrafen: Friesen 5; Naumburg 4
Siebenmeter: Friesen 8/6; Naumburg 2/1
Bericht von Thomas Pinkert
09.04.2009
Oberliga-Nachholespiel vom 19. Spieltag
SV Friesen Frankleben | 21:04 | 3. Handballergebnisse | Link
