17. Spieltag Oberliga
SV Friesen Frankleben - SG Lok Schönebeck 32:38(14:18)
Mit einer unglücklichen Niederlage setzt sich der SV Friesen mittlerweile im unteren Tabellendrittel fest. Gegen den Tabellennachbarn aus Schönebeck schaffte man nicht die erhoffte Revanche aus dem Hinspiel und verlor letztendlich verdient gegen einen cleveren Gast.
In der ausverkauften Harry-Kaßler-Sporthalle startete das Spiel mit einer zehnminütigen Verspätung aufgrund der verspäteten Anreise der Schönebecker. Die Friesen agierten von Anfang an nervös und legten das auch im weiteren Spielverlauf nicht. Dabei konnte Trainer Heiko Plaul wieder auf alle Spieler zurückgreifen. Nach einem Abtasten beider Mannschaften setzte sich der Gast nach neun Spielminuten erstmals mit 2 Toren ab. Im Angriff setzten die Friesen zu wenig Akzente und die Bemühungen im Spielaufbau wirkten zu statisch. Ideenlos verzettelte man sich in Einzelaktionen und konnte so von der Gästeabwehr oft gestellt werden.
07.02.2009
17. Spieltag Oberliga
SV Friesen Frankleben | 20:05 | 3. Handballergebnisse | Link
Einzig der wieder genesene Daniel Berg schaffte es auf der Außenbahn, den Gästetorhüter mehrfach zu überwinden. Der Rückraum brachte nicht die nötigen Impulse, um Platz für die beiden Kreisläufern Holzapfel und Graßmeyer zu schaffen. Auch die Abwehr konnte nicht überzeugen. Torhüter André Küster verhinderte anfangs noch einen größeren Rückstand der Friesen. So schaffte es die Mannschaft, sich über das 5:5 den ersten und einzigen Vorsprung (7:5) zu erkämpfen. Die folgende Auszeit der Gäste zeigte umgehend Wirkung. Binnen sechs Minuten erzielte Schönebeck 6 Tore in Folge und nach 20 Spielminuten stand es plötzlich 7:11. Selbst in doppelter Unterzahl schenkten die Gäste den Friesen 2 Tore ein. Frankleben haderte mit seinen Chancen, leistete sich unnötige Fehlabspiele, die die Gäste meist über Konter sofort bestraften.
Auch nach der Pause besserte sich das Friesenspiel nicht. Eklatante Fehler in der Abwehr ermöglichten den Gästen immer wieder einfache Tore. Selbst in Manndeckung erzielte Gästetopscorer Mario Seifert noch acht Tore. Bis zur 37. Spielminute wuchs der Rückstand auf 15:23 und Frankleben fand keine spielerischen Mittel die Gäste zu beeindrucken. Schönebeck erzielte weitere Tore von allen Positionen und schaffte es mit schnellem Kombinationsspiel immer einen freien Mitspieler zu finden. Frankleben stemmte sich gegen die drohende Niederlage, aber auch eine doppelte Manndeckung gegen den Rückraum der Gäste brachte nicht den erwünschten Erfolg. Schönebeck verwaltete bis zum Ende seinen Vorsprung.
Bester Friesenspieler war der unermüdlich kämpfende Daniel Berg mit 8 Toren.
Für die Friesen brechen schwere Zeiten an. Zum nächsten Auswärtsspiel geht es nach Wittenberg und dann gastiert der HSV Naumburg-Stößen in Frankleben. Gegen beide Spitzenmannschaften müssen sich die Franklebener strecken und ihre spielerischen Fähigkeiten hundertprozentig abrufen, damit etwas Zählbares herausspringt.
Friesen spielte mit: Küster, Klose; Schmidt (3), Fischer, Wasner (2), Gora (1), Benne,
Schubert (1), J. Schindler (7), Berg (7), Barnickel, Graßmeyer, Holzapfel (10)
Zeitstrafen: Friesen 9, Schönebeck 6
Siebenmeter: Friesen 1/1, Schönebeck 1/1
Auch nach der Pause besserte sich das Friesenspiel nicht. Eklatante Fehler in der Abwehr ermöglichten den Gästen immer wieder einfache Tore. Selbst in Manndeckung erzielte Gästetopscorer Mario Seifert noch acht Tore. Bis zur 37. Spielminute wuchs der Rückstand auf 15:23 und Frankleben fand keine spielerischen Mittel die Gäste zu beeindrucken. Schönebeck erzielte weitere Tore von allen Positionen und schaffte es mit schnellem Kombinationsspiel immer einen freien Mitspieler zu finden. Frankleben stemmte sich gegen die drohende Niederlage, aber auch eine doppelte Manndeckung gegen den Rückraum der Gäste brachte nicht den erwünschten Erfolg. Schönebeck verwaltete bis zum Ende seinen Vorsprung.
Bester Friesenspieler war der unermüdlich kämpfende Daniel Berg mit 8 Toren.
Für die Friesen brechen schwere Zeiten an. Zum nächsten Auswärtsspiel geht es nach Wittenberg und dann gastiert der HSV Naumburg-Stößen in Frankleben. Gegen beide Spitzenmannschaften müssen sich die Franklebener strecken und ihre spielerischen Fähigkeiten hundertprozentig abrufen, damit etwas Zählbares herausspringt.
Friesen spielte mit: Küster, Klose; Schmidt (3), Fischer, Wasner (2), Gora (1), Benne,
Schubert (1), J. Schindler (7), Berg (7), Barnickel, Graßmeyer, Holzapfel (10)
Zeitstrafen: Friesen 9, Schönebeck 6
Siebenmeter: Friesen 1/1, Schönebeck 1/1
