14.12.2008

12. Spieltag Oberliga

Ergebnisse und Ansetzungen finden Sie unter:

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12. Spieltag Handball-Oberliga:
SG Spergau - SV Friesen Frankleben 40:25 (20:10)




Der Spergauer Weber erzielt in dieser Szene einen Treffer. N. Schindler (re.)und Fischer (li) können nicht mehr eingreifen. (FOTO: P. WÖLK)


Die Vorzeichen für das Handball-Oberligaderby zwischen der SG Spergau und dem SV Friesen Frankleben waren nicht gut, denn beide Teams hatten zahlreiche Verletzte bzw. angeschlagene Spieler in ihren Reihen. So fehlten mit Appel (Spergau), Berg und Schubert drei Spieler aus der jeweiligen Stammformation. Am Ende setzten sich die Spergauer souverän mit 40:25 durch.
Ohne ein Abtasten nahm das Spiel sofort Fahrt auf. Der SG gelang eine schnelle Führung (6:2 / 9.). Dabei spielte die Deckung der Spergauer sofort eine spielentscheidende Rolle (Rohde / Schellbach). Die Distanzwerfer der Friesen fanden kaum eine Lücke und Graßmeyer wurde am Kreis kontrolliert (10:3 / 17.). Der quicklebendige Aboczki kurbelte das Angriffsspiel unermüdlich an und auch S. Rohde zeigte eine beherzte Angriffsleistung. Dagegen gelangen den Friesen nur Einzelaktionen, die meist in der Deckung hängen blieben. Was durchkam wurde eine sichere Beute von Keeper Kemnitz. Der Angriffsdruck wurde auf der rechten Spergauer Seite (Weber / Pöritz) noch einmal verstärkt. Der 20 :10 Halbzeitstand war gleichbedeutend mit einer Vorentscheidung.
Die zweite Spielhälfte begann mit konzentriert vorgetragenen Spielzügen der SG. Obwohl die Friesen kämpften (Holzapfel), gelang keine Resultatsverbesserung. Die SG zog mit dem Tempo an, Gruhn kam am Kreis zu erfolgreichen Aktionen (28:14 / 44.). Auf Franklebener Seite wurden die Angriffe teilweise überhastet abgeschlossen. Auch Neuzugang Fischer konnte keine Akzente setzen. Trotz einer fairen Begegnung erhielten die Friesen 13 Zeitstrafen (meist Greifen in den Wurfarm) und eine rote Karte. Die Spergauer spielten bis zur letzten Minute auf Tempo und hatten mit Weber (8 Tore) ihren besten Werfer. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hielten sie Anschluss an das vordere Tabellendrittel. Der 40:25-Erfolg hätte noch höher ausfallen können. Für die Friesen, bei denen nur Graßmeyer und Holzapfel Normalform hatten, gilt es, in den nächsten Spielen, die notwendigen Punkte gegen den Abstieg zu erkämpfen.
(Aus MZ von Rüdiger Koch/Spergau)

Friesen spielte mit: Küster, Klose; Fischer (1), Schmidt (1), Wasner (2), Gora,
N. Schindler (1), Rähme, J. Schindler (1), Benne, Barnickel (2),
Graßmeyer (3), Holzapfel (14)

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