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5. Spieltag Handball-Oberliga:
HSV Naumburg-Stößen – SV Friesen Frankleben 33:30 (17:9)
Wiederholt unterliegt der SV Friesen Frankleben gegen eine Spitzenmannschaft der Handball-Oberliga nur knapp und kann sich somit nicht aus dem Tabellenkeller befreien. Die Plaul-Schützlinge zeigten beim Derby in der Domstadt ein Spiel mit viel Licht und viel Schatten. Die Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit kam jedoch zu spät, um den neuen Tabellenführer zu gefährden.
Zu Beginn des Spieles kamen die Franklebener überhaupt nicht in Tritt, da die Summe an technischen Fehlern und vergebenen Tor-chancen ungewöhnlich hoch war. Die Hausherren nutzen diese Schwächen der Friesen sofort gnadenlos aus, um sich über die Stationen 3:0 und 6:1 einen beruhigten Vorsprung zu erarbeiten. Friesencoach Heiko Plaul konnte sich diese Spielweise seiner Jungs nicht länger ansehen und nahm bereits nach 10 Minuten seine Auszeit, um die Mannschaft wachzurütteln. Doch der Erfolg ließ auf sich warten. Die Naumburger hatten sich intensiv auf den Friesenangriff mit zwei Kreisläufern vorbereitet und schafften es, die Spieler Graßmeyer und Holzapfel nahezu abzumelden.
Auf der Gegenseite gelang es die Franklebener trotz Manndeckung nicht, die Wege des Tobias Seyfarth erfolgreich einzuengen. Man ließ ihm einfach zu viel Raum, obwohl die Friesen seine Gefährlichkeit kennen. So konnte er entweder selber zum Torerfolg gelangen, oder seine Mitspieler gekonnt in Szene setzen und wurde mit 11 Toren wiederholt erfolgreichster Akteur auf dem Spielfeld. Die Spielweise der Friesen beschränkte sich fast nur auf Einzelaktionen und wirkte einfallslos und verkrampft. Mit einem beachtlichen Rückstand von acht Toren wurden die Seiten gewechselt.
Die Kabinenansprache des Trainers und eine Umstellung des Rückraums im Angriff verhalf den Friesen in der zweiten Halbzeit mehr Spielanteile zu erkämpfen. So kehrte langsam etwas Sicherheit ins Friesenspiel zurück. Die Hausherren konnten stärker unter Druck gesetzt werden und leisteten sich in der Folgezeit mehrere Fehler. Frankleben nutzte jetzt das eigene Konterspiel, um den Vorsprung langsam zu verkürzen. Aber auch schöne Spielzüge fanden den Weg in Naumburger Tor.
Nach 40 Spielminuten waren die Friesen wieder dran (19:22). Leider verhinderten zwei Unterzahlsituationen den Ausgleich in der stärksten Phase der Franklebener an diesem Tage. Naumburg spürte wie der Gast aus dem Geiseltal stetig näher kam und gönnte sich eine Viertelstunde vor Spielende (20:23) mit Hilfe der grünen Karte eine Pause zum Durchatmen. Zwar drückte Frankleben weiter und kam beim 22:24 nochmal dicht heran, doch die Naumburger fingen sich wieder und konnten den Vorsprung bis zum Ende verteidigen. Dabei gingen die Friesen in den letzten Minuten des Spieles erneut nachlässiger mit Ihren Chancen um, darunter drei 100-ige und einen Siebenmeter.
“Ohne die verkorkste erste Halbzeit wäre mehr drin gewesen“, konstatierte Trainer Heiko Plaul nach dem Spiel.
Friesen mit: Klose, Manz; Schmidt (2), Wasner (6), Gora, Schubert (4),
J. Schindler (8), Berg, Barnickel (2), Graßmeyer (2), Holzapfel (5)
Zeitstrafen: Naumburg 2, Friesen 5
Siebenmeter: Naumburg 7/4, Friesen 5/3
Bezirksklasse Männer
Friesen Frankleben II – HC Einheit Halle II 36:10 (18:4)
Frankleben II spielte mit: Müller, Manz, Steinhof (5), Gräfe (3), Hofmann, Appelt (14), Schmiedel, Böhme (2), Bautz (4), Schmädicke (8)
Zeitstrafen: Friesen 0, Halle 3
Siebenmeter: Friesen 3/2, Halle 2/0
Kreisklasse Männer Staffel B
Friesen Frankleben III – MSV Buna Schkopau III 26:24 (15:15)
Frankleben spielte mit: Laibach, Schirmer (8), John (3) Pfennighaus (3), Rähme, Kowalski, Laube (2), Fritzke (5), Kirschke, Löser (4), Plaul (1)
Bezirksliga männl. Jugend D
TSV Leuna – SV Friesen Frankleben 7:43 (4:25)
Frankleben spielte mit: P. Schady, Pretorius (1), T. Schunke, Bautz (2), L. Langholz (1), Schwerdtner (19), Niemtz (5), Feuerherdt (5), Walker (10)[img]
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21.10.2008
5.Spieltag
SV Friesen Frankleben | 14:02 | 3. Handballergebnisse | Link
