Das erste Halbfinale war von der Papierform her eine klare Angelegenheit. Oberligist Spergau gegen Schkopau II. Doch die SG musste mehr tun, als ihr lieb war. Ein 8:7 brachte sie schließlich ins Finale. Dies erreichte auch Friesen I mit einem 12:6 gegen Schkopau. Die größere Dynamik und das bessere Konterspiel brachte Friesen Mitte der Partie in Vorhand und ins Finale. Verbandsligist Schkopau hatte sich zumindest gegenüber dem Vorjahr stark verbessert präsentiert, gewann problemlos die Partie um den dritten Platz gegen die eigenen Oldies.
Das erwartete 20-Minuten-Finale zwischen den Oberligisten war umkämpft und reich an Emotionen. Bis zur 10. Minute war der Verlauf ausgeglichen. Danach zogen die Spergauer davon. Und dies vor allem durch Benjamin Herfurth. Aber nicht nur er machte den Unterschied aus.
Die Friesen verloren ihre spielerische Linie, handelten zu viele Strafen ein (vier rote Karten!). So schwächten sie sich selbst. Immer wieder in Unterzahl war einfach nichts zu holen. "Spergau setzte sich verdient im Endspiel durch. Die Friesen verzettelten sich in unnötigen Zweikämpfen und Diskussionen mit den Referees", sah es Stadtwerke-Chef Karsten Rogall. (Auszüge aus der MZ vom 1.9. 2008)
Foto von Peter Wölk: Steffen Holzapfel in Aktion gegen Spergau.

