MSV Buna Schkopau - SV Friesen Frankleben 26:33 (12:18)
Eine Woche vor dem Punktspielstart kam es im Handball-Landespokal der Männer zum Aufeinandertreffen der alten Rivalen MSV Buna Schkopau und Friesen Frankleben.
Die Gastgeber hatten das Derby als Abschluss ihrer vereinsinternen Saisoneröffnung,die alle Schkopauer Teams vereinte, gelegt. So fand das Pokalmatch vor einer tollen Kulisse von knapp 400 Besuchern statt. Am Ende setzte sich der
Oberliga-Aufsteiger aus Frankleben sicher und verdient mit 33:26 (18:12) durch.
Den besseren Start schienen die Gastgeber erwischt zu haben. Nach dem ersten Treffer der Begegnung von Zander legten die Schkopauer nach, führten in der fünften Minute 4:2.
Doch die Gäste kamen über den Kampf ins Spiel, glichen beim 4:4 das erste Mal aus. Bis zur
18. Minute verlief die Partie ausgeglichen, danach brachten sich die Friesen in Vorhand. Die Schkopauer leisteten sich zu viele einfache Ballverluste, die Frankleben mit seiner bekannten Konterstärke eiskalt ausnutzte. Auch in der Chancenverwertung sündigten die Bunesen schon in dieser Phase über Gebühr. Auf die die Pressdeckung der Friesen gegen Haffke hatten die Gastgeber nicht die richtige Antwort.
Auch mit den Franklebener Kreisspielern, dem Hünen Graßmeyer und Holzapfel, hatte die Abwehr der Gastgeber ihre Mühe. Zudem zeigte sich der eingewechselte Friesen-Hüter Klose bei flachen Bällen sehr reaktionsschnell. Andere Wurfvarianten fielen den Gastgebern kaum ein. Nach einem guten Beginn überließen die Schkopauer den Gästen zunehmend die Initiative. Eine solide Leistung reichte den Franklebenern aus, um die Begegnung zu kontrollieren. Das Zusammenspiel klappte bei ihnen besser. Dies hatte seine Gründe auch darin, dass die Friesen ihr eingespieltes Team aus dem Vorjahr zuzüglich des Ex-Lauch-städters Norman Schindler zur Verfügung hatten. Der Spielverlauf sollte sich in der zweiten Halbzeit nicht grundlegend ändern. Die Aktionen der Gäste blieben abgeklärter. Zudem kompen-sierten sie die Zeitstrafen, die es auf beiden Seiten von den kleinlichen Referees reichlich gab, besser. Wobei bis auf das unnötige Revanche-foul von Müller alles im Rahmen geblieben war.
Die Vorteile in der Chancenverwertung blieben bis zu Schluss das Faustpfand der Gäste. „So richtig
zufrieden war ich trotz des Sieges nicht“, zog Friesen-Coach Heiko Plaul sein erstes Fazit. (Bericht von Heinz Böttger/MSV Buna Schkopau)
Frankleben mit: Küster, Klose, Schmidt (3), Wasner (3), Gora (1),N. Schindler (7), Benne,
J. Schindler (5), Berg (2), Barnickel (1), Graßmeyer (3), Holzapfel (8).
07.09.2008
HVSA-Pokal: Friesen ohne Probleme eine Runde weiter
SV Friesen Frankleben | 18:39 | 1. Aktuelles | Link
Platz 2 beim Supercup - Mathias Manz (Friesen II) als bester Torhüter geehrt
Handball-Turniere leben oft von Überraschungen. Bei der siebenten Auflage des Supercups um den Pokal der Stadtwerke Merseburg hielten sie sich allerdings in Grenzen. Die Oberligaaufsteiger aus Frankleben und Spergau erreichten diesmal das Endspiel und machten den Sieger unter sich aus. Mit einem klaren 15:7 holte sich die SG in diesem Jahr den Pott, ließ Vorjahresgewinner Friesen letztlich keine Chance.
Das erste Halbfinale war von der Papierform her eine klare Angelegenheit. Oberligist Spergau gegen Schkopau II. Doch die SG musste mehr tun, als ihr lieb war. Ein 8:7 brachte sie schließlich ins Finale. Dies erreichte auch Friesen I mit einem 12:6 gegen Schkopau. Die größere Dynamik und das bessere Konterspiel brachte Friesen Mitte der Partie in Vorhand und ins Finale. Verbandsligist Schkopau hatte sich zumindest gegenüber dem Vorjahr stark verbessert präsentiert, gewann problemlos die Partie um den dritten Platz gegen die eigenen Oldies.
Das erwartete 20-Minuten-Finale zwischen den Oberligisten war umkämpft und reich an Emotionen. Bis zur 10. Minute war der Verlauf ausgeglichen. Danach zogen die Spergauer davon. Und dies vor allem durch Benjamin Herfurth. Aber nicht nur er machte den Unterschied aus.
Die Friesen verloren ihre spielerische Linie, handelten zu viele Strafen ein (vier rote Karten!). So schwächten sie sich selbst. Immer wieder in Unterzahl war einfach nichts zu holen. "Spergau setzte sich verdient im Endspiel durch. Die Friesen verzettelten sich in unnötigen Zweikämpfen und Diskussionen mit den Referees", sah es Stadtwerke-Chef Karsten Rogall. (Auszüge aus der MZ vom 1.9. 2008)
Foto von Peter Wölk: Steffen Holzapfel in Aktion gegen Spergau.

Das erste Halbfinale war von der Papierform her eine klare Angelegenheit. Oberligist Spergau gegen Schkopau II. Doch die SG musste mehr tun, als ihr lieb war. Ein 8:7 brachte sie schließlich ins Finale. Dies erreichte auch Friesen I mit einem 12:6 gegen Schkopau. Die größere Dynamik und das bessere Konterspiel brachte Friesen Mitte der Partie in Vorhand und ins Finale. Verbandsligist Schkopau hatte sich zumindest gegenüber dem Vorjahr stark verbessert präsentiert, gewann problemlos die Partie um den dritten Platz gegen die eigenen Oldies.
Das erwartete 20-Minuten-Finale zwischen den Oberligisten war umkämpft und reich an Emotionen. Bis zur 10. Minute war der Verlauf ausgeglichen. Danach zogen die Spergauer davon. Und dies vor allem durch Benjamin Herfurth. Aber nicht nur er machte den Unterschied aus.
Die Friesen verloren ihre spielerische Linie, handelten zu viele Strafen ein (vier rote Karten!). So schwächten sie sich selbst. Immer wieder in Unterzahl war einfach nichts zu holen. "Spergau setzte sich verdient im Endspiel durch. Die Friesen verzettelten sich in unnötigen Zweikämpfen und Diskussionen mit den Referees", sah es Stadtwerke-Chef Karsten Rogall. (Auszüge aus der MZ vom 1.9. 2008)
Foto von Peter Wölk: Steffen Holzapfel in Aktion gegen Spergau.

SV Friesen Frankleben | 18:33 | 2. Handball | Link
